Stefanie Goldmann

Auslaufmodell Kurabgabe


Die Kurabgabe als gängiges Finanzierungsmittel zur Abde­ckung des örtlichen Kur- und Erholungsaufwandes steht zwangsläufig im Spannungsfeld der Prädikatisierung von Kur- und Erholungsorten, da im wesentlichen die gefor­derten Qualitätsstandards die Höhe der Kurabgabe bestim­men. Dabei unterliegt das mit der Kurabgabefinanzierung erlaubte Investitionsausmaß keinerlei Einschränkungen.

 

Die vorliegende Studie geht von dieser Problematik aus und klärt das Ausmaß der kurabgabefreien Kur- und Er­holungsorte und ihre Bedeutung im Kur- und Erholungs­verkehr. Die Untersuchungen beziehen sich auf den Angebotsumfang, die Betriebsweise und die Inan­spruchnahme der Einrichtungen und Leistungen die Gründe des Verzichts auf eine Kurabgabeerhebung die Finanzierungsweise des Gesamtaufwandes der Infra­struktureinrichtungen und -leistungen und vor allem auf die Beurteilung der Aufenthaltsqualität.

 

Die abschließenden Bewertungen gehen auf die Auswir­kungen der Nichterhebung der Kurabgabe ein. Sie bezie­hen sich auf den Einfluss auf die Nachfrageentwicklung, auf das Meinungsbild der Gäste sowie auf Profilierungs- und Positionierungsmöglichkeiten im Außenmarketing.

 

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